Welche Kosten und Probleme können auf mein Unternehmen bei der Migration von Windows 7 auf Windows 10 zukommen?

Die in Ihrem Unternehmen befindlichen Rechner stellen, neben den Servern, das Rückgrat Ihres Unternehmens dar. Der wichtigste erste Schritt ist immer, dass Sie sich einen Überblick verschaffen:

  • Auf wie vielen Rechnern läuft noch Windows 7?
  • Sind diese Rechner alle auf dem gleichen Updatestand?
  • Soll neue Hardware angeschafft oder die alte weitergenutzt werden (In-Place-Upgrade)?
  • Gibt es essentielle Anwendungen, die nur unter Windows 7 laufen?
  • Sind alle sonstigen Anwendungen, die von den PC-Nutzern im Laufe der Zeit installiert wurden, kompatibel mit Windows 10?

Laut einer IDC-Studie kostet die typische Migration eines Rechners im Schnitt US$ 527 pro PC (Hardwarekosten sind darin nicht enthalten). Berechnen Sie die Kosten, die für die Migration eines Rechners in Ihrem Unternehmen anfallen würden, um die Gesamtkosten des Migrationsprojektes hochrechnen zu können. Berücksichtigen Sie dabei auch, dass „soft costs“ für die Einarbeitung der Nutzer auf dem neuen System anfallen, sowie die individuellen Nutzereinstellungen auf dem Zielsystem neu erstellt werden müssen. Oftmals führt die „händische“ Migration dazu, dass Nutzerdaten, Nutzeraccounts und -einstellungen nachträglich noch angepasst oder eingerichtet werden müssen, was oftmals allein mehr als 4 Stunden pro System in Anspruch nehmen kann – Zeit, die oftmals in den Kostenberechnungen nicht aufgetaucht ist.

Ebenso oftmals bei der Migration vergessen werden die persönlichen Einstellungen und Anpassungen, die den Nutzern überlassen werden. Auch diese Zeit geht von der Arbeitszeit der Nutzer ab, generiert also zusätzliche Kosten. Und schlimmer noch: Oftmals sind die Nutzer vom neuen Betriebssystem anfangs überfordert. Dies führt zu erhöhten Helpdeskanfragen, die wiederum Kosten verursachen.

Eine zusätzliche logistische Herausforderung stellt es dar, wenn nicht alle Rechner an einem Ort stehen, sondern Außendienstmitarbeiter oder Auslandsniederlassungen berücksichtigt werden müssen. Dies kann schnell dazu führen, dass IT-Mitarbeiter zu den Niederlassungen geflogen werden müssen oder externe Dienstleister in Anspruch genommen werden müssen, was die Kosten schnell explodieren lassen kann.

Info: Windows 10 oder neue Hardware nicht enthalten.